Plötzlich ein Schuss

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Unterhaltungsroman mit Krimifaktor

Wie schwer kann es für das Wiener Autoren-Duo Ilona und Kurti sein, gemeinsam einen Fernsehkrimi zu schreiben? Sehr! Denn außer einem Titel und sechs Wochen Zeit haben sie rein gar nichts. Die Suche nach der perfekten Story gestaltet sich schwieriger als gedacht, vor allem weil Ilona ausgerechnet jetzt nach Macau muss, um für einen Roman zu recherchieren. Die Kommunikation zwischen Wien und China ist nur mehr per E-Mail möglich. Bald schaffen Missinterpretationen des Geschriebenen und der Zeitunterschied Probleme. Auch nicht gerade hilfreich ist, dass ihnen ihre Lebens- und Liebeswirren zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt in die Quere kommen. Die Zeit läuft davon. Plötzlich verschwindet Kurti. Was ist passiert?

Was zunächst wie ein Krimi aussieht, entpuppt sich bald als irrwitzige Verwechslungsgeschichte mit echten und falschen Zwillingen, kalten Ravioli und einer völlig überraschenden Auflösung. Das müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn man daraus keinen Fernsehkrimi machen könnte.

Dieses Buch lässt sich nicht einfach einordnen. Und das macht es so reizvoll. Es ist reine Unterhaltung. Lustig, spannend, wendungsreich. Tiefgründig unter den oft flapsigen Formulierungen, absurd und realitätsnah zugleich. Es sprüht vor intelligentem und derbem Witz und hinterfragt politische Korrektheit, ohne sie aus Jux und Tollerei mit Füßen zu treten. Wer sich auf das Ping-Pong-Spiel der gedanklichen und sprachlichen Eruptionen der Figuren einlässt, wird diesen Roman mit Krimifaktor lieben.


PLÖTZLICH EIN SCHUSS – wie ein Krimi zustande kommt oder kommen kann, vor allem dann, wenn einem das Leben dazwischenfunkt.

 

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